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Allergien

So beruhigen Sie Ihr Immunsystem!

Stand: 08.08.2018 (08.08.2018)

Tränende Augen, ständiger Niesreiz, juckender Hautasschlag bis hin zur Atemnot - Allergien haben viele Gesichter. Allen Ausprägungen gemein: Symptome quälen und Auslöser sind schwer fest zu machen, so dass der Leidensdruck oft zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen kann.

Allergie verstehen

Der Begriff Allergie stammt aus dem Altgriechischen und bezeichnet eine überschießende Abwehrreaktion gegen auf den Körper treffende Stoffe. In Deutschland leiden etwa 30 Millionen Menschen an einer solch zu stark ausgeprägten Immunreaktion. Damit gehören die Allergien zu den national, aber auch international häufigsten chronischen Gesundheitsstörungen. Bekannt sind über 20.000 Allergene (Fremdstoffe, auf die allergisch reagiert wird), wobei Pollenallergien, Kontaktallergien, Allergisches Asthma, Nahrungsmittelallergien, Neurodermitis, Hausstaubmilbenallergie oder Reaktionen auf Insektengifte am häufigsten auftreten.

Die Voraussetzung, um eine Allergie zu entwickeln, wird zu großen Teilen vererbt. Sind beide Elternteile Allergiker, ist das Kind zu 80% ebenfalls von einer Allergie betroffen, ist nur ein Allergiker unter den Eltern, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit auf 40%.

Wenn eine fremde Substanz über Schleimhäute, die Haut oder den Magen-Darmtrakt in den Körper gelangt, unterscheidet das Immunsystem nach harmlosen und krankheitsauslösenden Stoffen. Oft kann es hier leider nicht korrekt unterscheiden und leitet aufgrund einer vermeintlichen Gefahr die Bildung spezifischer Antikörper ein, um Fremdkörper zu eliminieren. Bei diesem Erstkontakt erleben die Betroffenen meist noch keine Symptome. Trotzdem ist das Immunsystem auf Hab Acht - man sagt, es ist gegen eine bestimmte Substanz sensibilisiert. Beim erneuten Kontakt mit dem Fremdstoff erinnert sich das Immunsystem und kann mit den bereits gebildeten Antikörpern innerhalb kürzester Zeit eine komplexere Abwehrreaktion mit verschiedensten Botenstoffen in Gang setzen. Hierdurch entstehen typische allergische Krankheitssymptome. Je nach Art der Reaktion unterscheidet man Allergie-Typen von I bis IV, wobei in der Praxis Typ I und IV die größte Bedeutung haben.

Bei Typ I entstehen Symptome aufgrund sogenannter IgE Antikörper und verschiedener Botenstoffe, wie Histamin. Diese sorgen für die Produktion von Schleim, das Anschwellen oder Jucken der Haut. Dies kann bereits Sekunden nach dem Kontakt mit Pollen, Schimmelpilzsporen, Haustieren oder Lebensmitteln passieren. Im schlimmsten Fall entsteht ein lebensbedrohlicher, anaphylaktischer Schock. Die Reaktion nach dem Typ IV - oder auch Spät-Typ - tritt erst bis zu 72 Stunden nach dem Kontakt auf. Typisch hierfür sind Kontaktallergien über die Haut.

Neben Veranlagungen scheinen auch Umweltveränderungen und Lebensweisen auf die Entstehung von Allergien zu wirken. So treten zum Beispiel Allergien in den letzten Jahren vermehrt und eher in oberen sozialen Schichten als in unteren auf. Auch Stress scheint einen entscheidenden Einfluss zu haben und kann Asthma oder Neurodermitis verschlimmern. Andersherum stressen vor allem sichtbare Symptome die Betroffenen und sorgen für Selbstzweifel, Frustration oder auch Angst. Ein Teufelskreis entsteht, der im schlimmsten Fall sogar Depressionen auslösen kann.

Allergien erkennen und natürlich vorbeugen

Schwellungen, gerötete Augen, Schnupfen, Niesreiz, Juckreiz, Kribbeln und Brennen sind typische Allergiesymptome, ähneln jedoch auch den typischen Erkältungserscheinungen. Das macht es oft schwierig, Allergien festzumachen. Klarheit schafft ein Prick-Test, Bluttest oder Provokationstest beim Arzt. Naturheilkundler schlagen bei dann verschriebenen Antihistaminika oder Desensibilisierungsmaßnahmen die Hände über den Köpfen zusammen, da durch sie nur lästige Symptome beseitigt werden, die Allergiebereitschaft aber bleibt. Bei einer natürlichen Behandlung gilt es, die Schadstoffe zu eliminieren und das Immunsystem wieder auf einen normalen Kurs zu bringen.

Darmpflege

Der Darm dient der Aufnahme wertvoller Nährstoffe, die das Immunsystem stärken, und ist an der Produktion von Antikörpern beteiligt. Eine Kur mit dem Lavamineral Zeolith, wie zum Beispiel in Panaceo, hilft den Darm zu entlasten, Giftstoffe (zum Beispiel auch zusätzliches Histamin aus der Nahrung) aus dem Darm zu schleusen und versorgt den Körper mit Calcium, Magnesium und Kalium.
Herrscht ein Ungleichgewicht an Darmbakterien, kann dies auf die übermäßige Produktion von Antikörpern und die Entstehung von Allergien wirken. Eine Darmsanierung mit Darmflora plus von Dr. Wolz kann sinnvoll sein.

Gut versorgte und starke Zellen

Damit die Zellen im gesamten Körper mit den Nährstoffen versorgt werden können, ist eine flexible Zellmembran wichtig. Omega-Leinöl von Dr. Budwig hilft mit Omega-3-Fettsäuren, die Membranstruktur agil zu halten, und wirkt zudem antientzündlich. Rechtsregulat von Dr. Niedermaier enthält rechtsdrehende Milchsäuren und pflegt die Darmschleimhaut. Die durch die Kaskadenfermentation aufgeschlossenen Zutaten versorgen die Zellen mit einer extra Portion an leicht verstoffwechselbaren Nährstoffen. Enthaltene Enzyme modulieren überschießende Immunreaktionen. Calcium bremst die Ausschüttung von Histamin ins Gewebe und beruhigt so die Symptome, vorbeugend klassisch bei Sonnenallergien eingesetzt. Calcium plus Vitamin D3 von Alsiroyal.

Gesunde Schleimhäute

Schleimhäute dienen, ob im Darm, den Augen, der Nase oder den Bronchien als Schutzbarriere nach außen. Umso wichtiger ist es, dass diese gesund bleiben und sich nicht entzünden. Curcumin Extrakt 45 von Dr. Wolz wirkt durch das enthaltene Kurkumin nicht nur antientzündlich und antiallergisch sondern schützt zudem die Leber und hilft bei der Regeneration. Organisch gebundener Schwefel mit Vitamin C aus der Acerolakirsche lässt in den MSM Kapseln von Raab Vitalfood allergische Reaktionen abklingen und hemmt Entzündungen. Sekundäre Pflanzenstoffe kommen in unserer Ernährung generell meist zu kurz. Besonders die dunkelroten aus Beeren aus Aronia 100% Direktsaft von Aronia Original oder Acai Pulver von Raab Vitalfood wirken stark entzündungshemmend. Trockenes Auge von Hübner stabilisiert die Lipidschicht bei trockenen Augen und nimmt den Juckreiz. Das Basen Nasenspray LQ von Dr. Töth hält die Nasenschleimhaut feucht, lindert Reizungen und hält die Barriere intakt.

Tipp

Borretschsamenöl, Schwarzkümmelöl oder Nachtkerzenöl wirken mit ihrer besonderen Fettsäurekombination und ätherischen Ölen beruhigend und juckreizlindernd bei Neurodermitis.

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